Die Geschichte des Fürther Stadtparks
Der Fürther Stadtpark, der im Jahr 1951 anlässlich der Gartenschau "Grünen und Blühen" von Stadtgartendirektor Hans Schiller konzipiert wurde, gilt noch heute als Gartendenkmal von nationaler Bedeutung.
Im Jahr 2001 feierte die zentrale Grünzone der Kleeblattstadt Jubiläum. Einmal mehr wurde deutlich, dass für die Menschen in Fürth ihr Stadtpark mehr ist, als nur ein wichtiges Wahrzeichen. Kaum eine Fürtherin oder ein Fürther, der nicht persönliche Erinnerungen mit dem Treffpunkt und Naherholungsgebiet Nummer Eins verbindet.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtpark stark beschädigt. Nach dem Krieg sollte er wieder neu erstehen. Da die Stadt Fürth im Jahr 1950 außerdem plante, anlässlich ihrer Großstadtwerdung eine Gartenschau zu veranstalten, schlug man zwei Fliegen mit einer Klappe:
Die Gartenschau sollte im Stadtpark stattfinden. Innerhalb nur eines knappen Jahres schaffte es der damalige Leiter des Gartenbauamts, Hans Schiller (1902-1991), den Stadtpark umzugestalten und die Gartenschau darin zu verwirklichen.
Eröffnet wurde sie unter dem Namen "Grünen und Blühen" am 11. Mai 1951. Über eine Million begeisterte Menschen besuchten sie.
